Die meisten Menschen kennen Fruchtgummis. Umgekehrt wissen aber nur die wenigsten, wie sie hergestellt werden. Bei Wally und Whiz wurde das Rezept von unserem Gründer Kristian Them Hansen zu Hause in seiner Küche in Østerbro, Kopenhagen, entwickelt. Kristian ist Autodidakt und musste sich immer wieder anhören, dass es ihm unter so bescheidenen Bedingungen nie gelingen würde, ein gutes Fruchtgummi herzustellen. Doch mit seiner extremen Leidenschaft und seinem unbändigen Selbstbewusstsein wollte Kristian allen beweisen, dass sie falsch lagen.

Obwohl ein Fruchtgummi im Vergleich zu gefüllten Pralinen beispielsweise einfach erscheint, ist seine Herstellung recht kompliziert. Das liegt an den vielen verschiedenen Herstellungsschritten und an den Faktoren, die seinen Zustand maßgeblich beeinflussen, wie Licht, Temperatur und Feuchtigkeit. Nach zahllosen Experimenten mit verschiedenen Arten von Stärke, Zucker und Sirup ist es Kristian gelungen, ein Rezept auf der Basis von Maisstärke, Zucker, Sirup und natürlichen Aromen und Farben zu entwickeln - und damit ein Fruchtgummi, das jeder essen kann!

Möchten Sie wissen, wie wir das machen? Dann lassen Sie sich von uns durch die 10 Tage führen, die es braucht, um ein Wally und Whiz Fruchtgummi herzustellen...

 

TAG 1

Die Ausrüstung muss natürlich in Ordnung sein. Bei Wally und Whiz verwenden wir eine so genannte Mogulanlage. Diese Anlage wird für mehrere Prozesse zur Herstellung von Fruchtgummi verwendet, unter anderem für das Kochen der Fruchtgummimasse unter Druck, so dass die Flüssigkeit unter dem Siedepunkt verdampft. Durch diese Methode bleiben die natürlichen Aromen und Farben erhalten und wir können anstelle von tierischer Gelatine Maisstärke verwenden, die empfindlicher gegenüber hohen Temperaturen ist.

 

Interessant zu wissen: Wenn die Flüssigkeit verdampft, verringert sich das Volumen der Fruchtgummimasse um die Hälfte. Wenn wir fünf Tonnen Weingummi produzieren wollen, beginnen wir also mit 10 Tonnen.

 

Nach dem Aufkochen wird die Fruchtgummimasse durch beheizte Düsen in kleine, quadratische Formen gespritzt. Hier haben wir festgestellt, dass ein Kubikzentimeter die optimale Größe für ein Wally- und Whiz-Fruchtgummi ist, da dies die beste Kombination für den weichen Kern und das feste Äußere darstellt. Außerdem ist die Größe stark von dem ersten Aufhänger inspiriert, den Kristian ursprünglich zum Ausstechen seiner ersten Fruchtgummis benutzt hat...

Um zu vermeiden, dass die Fruchtgummis an den Formen kleben bleiben, verwenden wir Maismehl anstelle von z. B. Weizen- oder Kartoffelmehl - und können so ein glutenfreies Fruchtgummi garantieren. Aber das ist noch nicht alles, denn das Mehl kommt aus Kisten, die aus Holz und nicht aus Plastik oder Silikon bestehen. Es ist nicht nur eine klimafreundlichere Art, das Mehl zu transportieren, sondern Kristian betont auch, dass er den Unterschied sehen, fühlen und schmecken kann.

 

TAG 2 UND 3

Die Fruchtgummis trocknen in den Formen. 

 

TAG 4

Am vierten Tag muss das Mehl vom Fruchtgummi entfernt und die Oberfläche behandelt werden. Dazu wird die Form einfach über ein Sieb gekippt, wodurch der größte Teil des Mehls entfernt wird. Der Rest wird mit Luft weggeblasen. Das Fruchtgummi ist dann sehr klebrig, aber wir lösen dieses Problem, indem wir es mit Wachs bestreichen. Anstelle von herkömmlichem Bienenwachs verwenden wir Wachs der Carnaubapalme, was ebenfalls dazu beiträgt, dass das Produkt vegan ist.

 

TAG 5 UND 6

Der fünfte und sechste Tag sind zum Ausruhen gedacht. Natürliche Aromen und Farben entwickeln sich mit der Zeit. Deshalb lassen wir bei Wally and Whiz die Fruchtgummis einige Tage ruhen, damit sie die richtige Farbe und den richtigen Geschmack entwickeln.

 

Interessant zu wissen: Fruchtgummis mit natürlichen Farben sind empfindlicher gegenüber Licht. Wenn man sie dem Sonnenlicht aussetzt, verlieren sie - anders als Fruchtgummis, die mit chemischen Farbstoffen hergestellt werden - ihre Farbe. Daher empfehlen wir Ihnen, Ihre Wally und Whiz Fruchtgummis an einem dunklen und kühlen Ort aufzubewahren.

 

TAG 7

Am siebten Tag werden die Fruchtgummis mit dem zweiten der beiden Aromen überzogen. Eine der Geschmacksrichtungen wurde dem Fruchtgummi bereits am ersten Tag der Herstellung zugesetzt. Die zweite Geschmacksrichtung ist der Überzug des Fruchtgummis, der aus einer Kombination von Zucker und einer organischen Frucht, Wurzel oder einem Kraut besteht. Zum Beispiel wird eine Erdbeere gefriergetrocknet und zu Pulver zermahlen, das dann mit Puderzucker und eventuell einer Säure oder einem Salz vermischt wird. Bei diesem Prozess werden die inneren und äußeren Geschmacksrichtungen des Fruchtgummis aufeinander abgestimmt, wodurch das einzigartige Geschmackserlebnis von Wally und Whiz entsteht.

 

TAG 8 UND 9

Nach dem Überzug wird das Fruchtgummi erneut getrocknet - diesmal für mindestens drei Tage.

 

TAG 10

Wir sind fertig! Die Fruchtgummis können nun in Dosen oder kleine Tüten abgefüllt werden, bevor sie an alle Süßigkeitenliebhaber verschickt werden.